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Bogenschießen als Therapie
:: Bogenschießen als Therapie

Das Schießen mit Pfeil und Bogen hat über Jahrtausende eine entscheidende Rolle in der Geschichte der Menschheit gespielt - in fast jeder Kultur kamen sie als Jagd- und auch als Kriegswaffe zum Einsatz. Heute finden Pfeil und Bogen zunehmende Verwendung als Sportgerät. Hierbei handelt es sich um eine Freizeitbeschäftigung, die man das ganze Jahr, ob in der Halle oder im Gelände betreiben kann.

:: Bogenschießen als Entspannung

Bogenschießen kann aber auch mehr sein als nur ein Sport und Freizeitspaß. Im Zen-Buddhismus beispielsweise spielt das Bogenschießen eine besondere Rolle. Pfeil und Bogen sind hier ein Instrument der Meditation, eingesetzt zur Bewusstseinsfindung und als Konzentrationsübung. Im Mittelpunkt der traditionellen Bogenschießarten steht die Harmonie des sich stets wiederholenden Bewegungsablaufs, das Finden von innerer Ruhe, sprich die Einheit von Geist, Körper und Bogen.

:: Therapeutische Ansätze

Der Bogensport kräftigt die Rücken-, Brust- sowie Schultermuskulatur und trainiert natürlich auch das Konzentrationsvermögen. Man spannt den Bogen, baut damit im Körper eine ganz typische Spannung auf, zielt, was erhöhte Konzentration und innere Ruhe abverlangt und im Moment des Loslassens ist es, als ob die Sorgen mit dem Pfeil davonfliegen. Was auf den ersten Blick kinderleicht aussieht, erfordert Ausdauer, Übung und mentales Training.
Ferner kann das Bogenschießen mit seiner Wirkung auf Körper und Psyche eine sinnvolle Ergänzung zur Therapie bei Jugendlichen und Kindern mit psychischen Erkrankungen sein – insbesondere das Erleben von Spannung und Entspannung sowie die Förderung der inneren und körperbezogenen Wahrnehmung und der zielgerichteten Konzentration.